Familienverband zufrieden, dass Familiengelder nicht weiter gekürzt werden

Der Vorarlberger Familienverband reagiert positiv auf die Ankündigung, dass der Familienbereich beim neuen Finanzrahmen „diesmal nicht mehr berührt ist“ und erinnert daran, dass die Familien ohnehin unverhältnismäßig viel zum Sparbudget beitragen.

Der Vorarlberger Familienverband reagiert positiv auf die Ankündigung von Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner zum Finanzrahmen bis 2015, dass offenbar „der Familienbereich diesmal nicht mehr berührt ist“. Nach den heftigen Protesten aufgrund der massiven Kürzungen des Vorjahres wäre es auch nicht nachvollziehbar gewesen, wenn die Familien wieder die Verlierer des Budgets sind, erklärt Mag. Andreas Prenn, Obmann des Vorarlberger Familienverbandes. „Bei den jüngsten Budgetverhandlungen hat sich offenbar auch in der Regierung die Erkenntnis durchgesetzt, wonach es der gesellschaftspolitische Wille der Bevölkerung ist, Politik für die Familien zu machen“, so der Obmann der größten und überparteilichen familienpolitischen Organisation Vorarlbergs. Prenn erinnert daran, dass die Familien bis 2014 ohnehin die substantiellsten Kürzungen zu verkraften haben.

Mehrdeutige Remler-Aussage zum FLAF
Für den Familienverband bleibt jedoch die Aussage von
Familienstaatssekretärin Verena Remler im jüngsten Familienausschuss zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) mehrdeutig, wonach „die Situation vor dem Hintergrund des Budgetrahmens zu sehen“ sei. Wird die Sanierung des hoch verschuldeten FLAF schon wieder verschoben? Oder wird dem Fonds – wie es der Familienverband schon seit Langem fordert – endlich höchste Priorität zugemessen? Der Vorarlberger Familienverband erinnert Familienminister Mitterlehner an seine Aussagen in der aktuellen Mitgliederzeitschrift „Familie“: „Wir werden uns die Strukturierung des FLAF näher ansehen und versuchen, durch positive Veränderungen eine dauerhafte Absicherung zu schaffen.“

Anlässlich der Übergabe von 15.000 Protestunterschriften (davon mehr als 5000 aus Vorarlberg) gegen die Kürzungen der Familiengelder an Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll hat dieser gegenüber dem Familienverband die Bereitschaft angedeutet, die FLAF-Sanierung noch im ersten Halbjahr 2011 zu starten.

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Rückfragen: Mag. Andreas Prenn, Obmann Vorarlberger Familienverband, T 0664/6255597, andreas.prenn@familie.or.at

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