5.000 Protest-Unterschriften aus Vorarlberg an Vizekanzler Pröll übergeben
Familienverbands-Obmann Prenn berichtet von einem angenehmen Gespräch, in dem es vor allem darum ging, die jeweiligen Standpunkte und Argumente zu vergleichen. „Auch wenn es für die Familien leider keine substantiellen Verbesserungen der Sparpläne mehr geben wird,“ habe Pröll auch zugestanden, zu wenig kommuniziert zu haben, welche Überlegungen mit diesen Sparmaßnahmen verfolgt werden.
Neben der Enttäuschung über die nun für Familien ins Haus stehenden finanziellen Belastungen gäbe es aber auch „Hoffnung für die Zukunft". Pröll habe gegenüber den Familienverbänden den „hohen politischen Stellenwert von Ehe und Familie" unterstrichen und „konkrete Kooperationsmöglichkeiten bei Zukunftsthemen angeboten", so der Familienverbandsobmann. „Dies betrifft die notwendige Reform des Familienlastenausgleichsfonds genauso wie eine Reform des Steuerrechts, die vor allem Mehrkinderfamilien zu gute kommen soll." Interesse habe das Finanzministerium auch daran signalisiert, künftig die gesellschaftlichen Leistungen von Familien in der wirtschaftlichen Gesamtrechnung extra darzustellen.





